Getriebeschaden – ein häufiges und teures Problem
Das Getriebe ist nach dem Motor die teuerste Einzelkomponente eines Fahrzeugs. Wenn es ausfällt, stehen Fahrzeugbesitzer vor einer unangenehmen Situation: Die Reparaturkosten sind hoch, der Zeitwert des Fahrzeugs oft niedriger als erwartet, und ein Privatverkauf mit defektem Getriebe gestaltet sich extrem schwierig.
Wir haben uns auf genau diese Situation spezialisiert. Als professioneller Ankaufdienst kaufen wir Fahrzeuge mit jeder Art von Getriebeschaden – vom leichten Ruckeln bis zum kompletten Getriebeausfall. Und wir bieten Ihnen dafür einen fairen Preis, der den tatsächlichen Restwert Ihres Fahrzeugs widerspiegelt.
Welche Getriebeschäden kaufen wir an?
Wir kaufen Fahrzeuge mit allen Arten von Getriebedefekten. Hier die häufigsten Schäden, mit denen unsere Kunden zu uns kommen:
DSG-Getriebeschaden (Doppelkupplungsgetriebe): Das DSG-Getriebe von VW, Audi, Škoda und Seat ist hochmodern, aber auch anfällig. Typische Probleme sind ruckelndes Anfahren, Vibrationen im Leerlauf, verzögertes Schalten und der gefürchtete Mechatronik-Defekt. Besonders betroffen sind die 7-Gang-DSG-Getriebe (DQ200) in Fahrzeugen mit TSI-Motor. Eine Reparatur der Mechatronik-Einheit kostet 2.000 bis 4.000 Euro, ein kompletter DSG-Tausch 4.000 bis 7.000 Euro.
Automatikgetriebe-Schaden: Klassische Wandlerautomatiken sind robust, aber nicht unzerstörbar. Wenn das Automatikgetriebe rutscht, Gänge nicht mehr einlegt oder ungewöhnliche Geräusche macht, ist oft ein kompletter Austausch nötig. Besonders bei Mercedes, BMW und Audi können die Kosten für ein Ersatzgetriebe samt Einbau zwischen 3.000 und 8.000 Euro liegen.
Schaltgetriebe-Defekt: Manuelle Getriebe gelten als langlebig, aber auch sie verschleißen. Typische Symptome sind herausspringende Gänge, Kratzgeräusche beim Schalten, schwergängige Gangwechsel oder ein defektes Ausrücklager. Die Reparaturkosten liegen je nach Fahrzeug zwischen 1.500 und 4.000 Euro.
CVT-Getriebe (stufenloses Getriebe): CVT-Getriebe, wie sie etwa von Nissan, Toyota und Subaru verbaut werden, können bei hoher Laufleistung Probleme entwickeln: Ruckeln, Schlupf, Überhitzung. Ein CVT-Austausch kostet 3.000 bis 6.000 Euro.
Allradverteiler und Verteilergetriebe: Bei Allradfahrzeugen kann auch das Verteilergetriebe oder die Haldex-Kupplung defekt sein. Die Reparatur ist spezialisiert und teuer – oft 2.000 bis 5.000 Euro.
Symptome eines Getriebeschadens erkennen
Nicht jeder Getriebeschaden kommt plötzlich. Oft gibt es Warnsignale, die man im Alltag leicht übersieht oder verdrängt. Hier die wichtigsten Anzeichen:
Ruckeln beim Anfahren oder Schalten: Wenn das Fahrzeug beim Anfahren spürbar ruckelt oder bei Gangwechseln einen harten Stoß zeigt, deutet das auf verschlissene Kupplungspakete oder Synchronringe hin.
Schleifen oder Knirschen: Metallische Geräusche beim Schalten sind ein deutliches Warnsignal. Sie deuten auf verschlissene Zahnräder oder defekte Lager hin.
Getriebe springt aus dem Gang: Wenn Gänge während der Fahrt herausspringen, ist die Schaltmechanik verschlissen. Weiterfahren kann zu Folgeschäden führen.
Ölverlust am Getriebe: Getriebeöl-Flecken unter dem Fahrzeug zeigen undichte Dichtungen an. Ohne ausreichend Öl wird das Getriebe schnell zerstört.
Warnleuchte oder Notlaufprogramm: Bei Automatikgetrieben und DSG-Getrieben schaltet die Elektronik bei Problemen in den Notlauf – nur noch ein Gang funktioniert, und die Getriebelampe leuchtet.
Reparaturkosten im Überblick
| Getriebetyp / Schaden | Kosten (ca.) | Dauer |
|---|---|---|
| DSG Mechatronik reparieren | 2.000 – 4.000 € | 2–4 Tage |
| DSG komplett tauschen | 4.000 – 7.000 € | 3–5 Tage |
| Automatikgetriebe tauschen | 3.000 – 8.000 € | 3–7 Tage |
| Schaltgetriebe instandsetzen | 1.500 – 4.000 € | 2–4 Tage |
| CVT-Getriebe tauschen | 3.000 – 6.000 € | 3–5 Tage |
| Kupplung wechseln | 600 – 1.800 € | 1–2 Tage |
| Verteilergetriebe / Haldex | 2.000 – 5.000 € | 2–4 Tage |
Hinweis: Die tatsächlichen Kosten hängen stark vom Fahrzeugmodell ab. Bei Premium-Fahrzeugen und SUVs liegen die Kosten oft am oberen Ende der Spanne.
Wann lohnt sich die Reparatur eines Getriebeschadens?
Die Wirtschaftlichkeit einer Getriebereparatur hängt von denselben Faktoren ab wie beim Motorschaden: Fahrzeugwert, Alter, Laufleistung und Reparaturkosten. Unsere Erfahrung zeigt: Bei Fahrzeugen, die älter als acht Jahre sind oder mehr als 150.000 km auf dem Tacho haben, übersteigen die Reparaturkosten fast immer den Zeitwert.
Besonders kritisch wird es beim DSG-Getriebe: Die Kombination aus komplexer Technik und hohen Ersatzteilpreisen macht eine Reparatur bei älteren Fahrzeugen unwirtschaftlich. Hier ist der Verkauf an einen spezialisierten Ankäufer wie uns fast immer die bessere Wahl.
Der Verkaufsprozess bei uns
Wir machen den Verkauf so einfach wie möglich: Sie kontaktieren uns per Formular, Telefon oder WhatsApp. Wir brauchen Marke, Modell, Baujahr und eine kurze Beschreibung des Problems. Innerhalb von 30 Minuten erhalten Sie unser verbindliches Angebot. Bei Annahme organisieren wir die kostenlose Abholung – bundesweit. Die Bezahlung erfolgt bei Übergabe: bar oder per Sofortüberweisung. Die Abmeldung übernehmen wir ebenfalls.
Privatverkauf vs. professioneller Ankauf
Ein Auto mit Getriebeschaden privat zu verkaufen ist besonders schwierig. Die meisten Privatpersonen suchen ein funktionierendes Fahrzeug. Händler auf Kleinanzeigen, die sich für defekte Getriebe interessieren, sind oft Vermittler, die Ihnen einen niedrigen Preis anbieten und das Fahrzeug mit Aufschlag weiterverkaufen.
Bei uns entfallen diese Zwischenhändler. Wir kaufen direkt und zahlen den vollen Restwert. Kein Inserieren, kein Warten auf Interessenten, kein Feilschen, keine Rückabwicklung. In der Regel ist der gesamte Prozess innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen.